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Verlängerung Ausländerausweis

Ihr Ausländerausweis läuft bald ab? Für die Verlängerung ist die persönliche Vorsprache bei den Einwohnerdiensten erforderlich. Diese Seite informiert Sie über das Vorgehen.

Vorgehen

Die Verfallsanzeige muss spätestens zwei Wochen vor Ablauf des Ausländerausweises persönlich bei den Einwohnerdiensten eingereicht werden (Art. 71f Abs. 3 Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit, VZAE). Auf der Verfallsanzeige Aufenthaltsbewilligung B für Nicht-EU/EFTA-Staatsangehörige hat der Arbeitgeber entsprechende Angaben über die Entlöhnung vorzunehmen und seine Unterschrift zu leisten.

Die Verfallsanzeige wird zur Verlängerung an das Amt für Migration und Integration weitergeleitet. Nicht-EU/EFTA-Staatsangehörige erhalten nach Einreichung der vollständigen Unterlagen eine Vorladung vom Amt für Migration und Integration zur Erfassung der biometrischen Daten für den neuen Ausländerausweis.

Sobald der verlängerte Ausländerausweis bei den Einwohnerdiensten eintrifft, werden Sie schriftlich informiert unter gleichzeitiger Bekanntgabe der Gebühren. Wir bitten Sie, den Betrag beim Abholen des Ausweises zu bezahlen und den abgelaufenen Ausweis zum Austausch mitzunehmen.

Benötigte Unterlagen

Bitte bringen Sie für die Verlängerung folgende Unterlagen persönlich den Einwohnerdiensten vorbei:

Aufenthaltsbewilligung B oder Niederlassungsbewilligung C

  • ausgefüllte und unterzeichnete Verfallsanzeige
  • originaler Pass oder originale Identitätskarte (ID nur bei EU/EFTA-Staatsangehörigen möglich)

Kurzaufenthaltsbewilligung L

  • originaler Pass oder originale Identitätskarte (ID nur bei EU/EFTA-Staatsangehörigen möglich)
  • neuer, gültiger Arbeitsvertrag
  • aktuelle Arbeitsbestätigung (sofern der Arbeitsvertrag älter als 1 Monat ist)

Grenzgängerbewilligung G

  • Bitte setzen Sie sich direkt mit dem Arbeitgeber in Verbindung.

Ausländerausweis F

  • originaler Ausländerausweis
  • originaler Reiseausweis (sofern vorhanden)

Die Einwohnerdienste prüfen die Unterlagen und leiten diese zur Verlängerung/Umwandlung an das Amt für Migration und Integration weiter.

Prüfung auf Niederlassungsbewilligung C

Da der Anspruch auf Niederlassungsbewilligung C nicht in allen Fällen von Amtes wegen geprüft wird, ist auf der Verfallsanzeige ein Vermerk „auf C-Bewilligung prüfen“ zu machen, sofern Sie eine Prüfung wünschen. Anspruch auf eine Niederlassungsbewilligung C besteht grundsätzlich nach einer Aufenthaltsdauer von 10 bzw. 5 Jahren.

Detaillierte Informationen finden Sie auf der Homepage des Amts für Migration und Integration.

Anspruch auf Gebührenerlass

Personen, welche Sozialhilfe beziehen, haben Anspruch auf Erlass der Gebühren, sofern der Betrag von CHF 100.00 erreicht wird. Auf der Verfallsanzeige ist ein entsprechender Vermerk zu machen.

Rückreisevisum

Das Amt für Migration und Integration kann ein Rückreisevisum erteilen, wenn der Antragsteller die Voraussetzungen seines Aufenthaltes in der Schweiz erfüllt, aber vorübergehend nicht im Besitz seiner Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung ist. Dies ist der Fall wenn:

  • Die kantonale Behörde mit der Erneuerung der Bewilligung in Verzug geraten ist,
  • ein Staat seinen Angehörigen die Ausreise aus seinem Territorium nicht ohne Einreisevisum in die Schweiz erlaubt oder
  • das Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung hängig ist und dem Antragsteller der Aufenthalt während des Verfahrens durch die zuständige kantonale Behörde gestattet wurde.

Weitere Informationen

Departement Volkswirtschaft und Inneres
Amt für Migration und Integration
Bahnhofstrasse 88
5001 Aarau

Telefon: 062 835 18 60
E-Mail: migrationsamtNULL@ag.ch

Haben Sie Fragen? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren: 062 765 78 78